Spulenzentrifuge HYDROC Type 8 und 10

Der Prozess

Bei der Zentrifuge HYDROC dreht sich die Garnspule mit einer Drehzahl von 5500 bis 6500 U/Min. um die eigene Achse. Auf einem sich kontinuierlich drehenden, runden Tisch sind Spindellagerungen mit Schleuderköpfen angebracht. Im Bereich der Be- und Entladeöffnung der Verschalung stehen die Schleuerköpfe zur Beschickung still. Sobald sich der Tisch soweit gedreht hat, dass ein Schleuderkopf unter der Verschalung verschwunden ist, wird er über einen Riemen vom zentralen Hauptmotor auf die Nenndrehzahl beschleunigt und damit die Spule zentrifugiert. Am Ende des Zyklus wird die Spindel durch eine berührungsfreie Wirbelstrommagnetbremse gebremst und die Spule kann wieder aus der Zentrifuge entnommen werden. Mit dieser Technik ist ein kontinuierliches Be- und Entladen bzw. Arbeiten möglich.

Beschreibung

Die Zentrifugierköpfe sind aus hochfestem Aluminium gefertigt. Die Umdrehungen pro Kopf von bis zu 6500 U/Min. ermöglichen eine maximale Entwässerung der Spule bei minimaler Restfeuchte.

Das Wasserablaufsystem aus den Schutzkörben in die Kanalisation ist geschlossen. Der Maschinendeckel, in flacher und sehr stabiler Ausführung, deckt die Schutzkörbe ab. Das bedeutet, dass die Maschine immer trocken ist und wenig Lärm verursacht.

Die neue HYDROC ist mit einer kontakt-, wartungs- und verschleissfreien Magnetbremse ausgerüstet, welche ohne elektrische Energie auskommen und die Geräuschentwicklung zusätzlich mindern.

Diese Art Bremse hat den enormen Vorteil, dass keine undefinierbaren Kräfte auf Riemenscheiben, Gummilagerung und Kugellager wirken. Durch das berührungslose Bremsen wird der Lärmpegel ganz deutlich gesenkt. Es ist keine Wartung der Bremse notwendig.

Die Arbeitshöhe von 1 Meter bietet ideale ergonomische Bedingungen für das Bedienungspersonal. HF-Trockner und Zentrifuge können von nur einer Person bedient werden.

Produktionskapazität

  • Typ 8:     320 – 400 Spulen pro Stunde
  • Typ 10:   400 – 500 Spulen pro Stunde
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Hydroc 8/10